ERWACHSEN

BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE
Osteopathie, FDM (Fasziendistorsionsmodell), Naturheilverfahren, Prävention


Wie ich als Heilpraktiker arbeite:
Am Anfang jeder Behandlung führe ich ein ausführliches Anamnesegespräch durch. Danach kommt eine körperliche Untersuchung. Das wichtigste, wertvollste und objektivste Instrument, dass mir bei der Untersuchung des Patienten zur Verfügung steht, ist die Palpation. Allerdings geht es nicht nur um die Palpation der Beweglichkeit oder des Fehlens von Beweglichkeit, sondern auch um die Palpation von Spannungen und das „Fühlen“ von Reaktionen des Gewebes auf diese Spannungen. Ich untersuche den Körper des Patienten durch meine Hände. Man studiert die Anatomie, damit man verstehen kann, wie der Körper arbeitet und was das Problem ist, das den Patienten zu einem führt. Ich möchte die Problematik verstehen, bevor ich irgendeine Art von Behandlung verordne. Ich möchte verstehen, was seine Beschwerden sind, die Geschichte seiner Beschwerden, und dann möchte ich herausfinden, worin das Problem hinter seinen Beschwerden besteht. Für eine erfolgreiche Behandlung braucht es zwei Dinge, den Patienten und den Behandelnden. Ich möchte ein Vermittler sein. Der Patient liefert Hinweise, die mir erlauben, mein Wissen und meine Fähigkeiten einzusetzen, um Veränderungen zu ermöglichen.

Ein Beispiel wie Krankheit entstehen kann:
Der menschliche Körper benötigt ein Gleichgewicht zwischen Energieverbrauch und Energieversorgung, um die Homöostase* aufrechtzuerhalten. Funktionieren die inneren Körpersysteme effizient, wird Energie eingespart, die dann für die Anpassung an externe Stressoren wie Nährstoffdefizite, Traumata, Infektionen, nozizeptive Stimuli etc. eingesetzt werden kann. Treten mehrere Stressoren gleichzeitig auf, kann ihr Einfluss kumulativ oder synergistisch wirken, wodurch die Fähigkeit des Körpers zur Aufrechterhaltung der Homöostase weiter beeinträchtigt wird. Veränderungen im Muskel- und Skelettsystem können den Energiebedarf weiter erhöhen. Eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit aufgrund einer somatischen Dysfunktion* kann beispielsweise die Biomechanik verändern und die Bewegungseffizienz reduzieren. Der Einsatz des Gelenks erfordert dann einen höheren Arbeitsaufwand, und dadurch erhöhen sich die metabolischen Anforderungen an den Patienten. Diese Energie fehlt dann dem Immunsystem, welches unaufhörlich seine Arbeit verrichten muss, um eine schützende Barriere aufrechterhalten zu können. Der Körper wird zum Beispiel anfälliger für Infekte oder Entzündungen.